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Pirelli: Das ethische Unternehmen 

Das Unternehmen Pirelli & Co. AG wird im Jahr 1872 vom damals 24 jährigen Ingenieur Giovanni Battista Pirelli gegründet. Aus der anfänglichen Produktion von Riemen, gummierten Gewebe und technischen Artikeln aus vulkanisiertem Kautschuk, erweiterte das Unternehmen bald ihre Produktpalette auf Spielzeug, Regenmäntel, Wattierung für Büstenhalter und Kniebundhosen. 

 

Die eigentliche Spezialisierung, die dem Unternehmen Pirelli ihren Erfolg brachte, liegt jedoch im Sektor der Reifen für Motorräder und Personenkraftwagen; und schließlich war es auch das Mailänder Unternehmen das jenen für das Fahrrad erfand. Die neuen Herstellungen und Technologien führen bald zu bedeutenden Erfolgen im Autorennsport und verhelfen Pirelli zu einer wichtigen Zusammenarbeit mit FIAT. Bis heute besteht die Produktion aus mehr als 1900 verschiedenen Reifen, anpassungsfähig auf jeden Fahrzeugtyp und je nach Bedarf. 

 

 

 

Einer der bedeutendsten Führungspersonen war Leopoldo Pirelli (Neffe des Gründers), der nach 30 Jahren Präsidentschaft die Führung seinem Schwiegersohn Marco Tronchetti Provera übergab. Leopoldo Pirelli starb 2007, ihn verdankt das Unternehmen ihre Ehtik-Leitlinie, die bis heute verfolgt wird. 

 

Pirelli konfigurierte vor kurzem Pirelli Tyre, eine Holding-Gesellschaft, die von der Mutterfirma beaufsichtigt wird und sich der Planung, Produktion und Einführung in den Markt der für verschiedene Fahrzeugtypologien vorgesehenen Reifen widmet.  

 

Aktuell legt Pirelli das Augenmerk und die Geldmittel vor allem in die Entwicklung von topmodernen Reifen; einen Bereich, in dem Pirelli eine Führungsrolle auf internationaler Ebene einnimmt: das Unternehmen ist der exklusive Lieferant der Formel-1-Meisterschaften, von Superbike und von Einzelevents ersten Grades, wie die Ferrari Challenge und die Trofeo Maserati.


2017: Pirelli IPO

https://www.reuters.com/article/us-pirelli-ipo/pirelli-says-initial-public-offering-to-run-sept-18-28-idUSKCN1BQ1R5

https://www.ft.com/content/1b86ca26-6c68-11e7-b9c7-15af748b60d0?mhq5j=e7

 

Die Mission von Pirelli 

 

 

 

Die Mission von Pirelli bezweckt die durchgehende Verbesserung der Produkte, um die beste Leistung auf dem Asphalt, sowie auf dem Markt zu garantieren. Zu diesem Zweck werden jedes Jahr 3% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. 

Sicherheit und Eindämmung der Umweltbelastung sind die zwei Grundlagen der Philosophie von Pirelli; der Schutz der Menschen und eine ökologische Vision der Produktion bilden die Basis des modus operandi des Unternehmens, und deshalb stützen die Strategien zur Verbesserung und die Sozialpolitik auf dem Nachhaltigkeitsmodell von Global Contact der vereinten Nationen. Diese Politik beruht auf das Erkennen und Lösen von eventuellen Risiken für Mensch und Ökosystem, mit besonderem Schwerpunkt auf das immer aktuelle Thema der Prävention. Die Entscheidungen orientieren sich an den aktuellsten Themen wie green economy und Nachhaltigkeit, dessen denen Pirelli mit Fleiß und Verantwortung stellt. 

 

Green sourcing und der Ethik Kodex

 

Ein besonderer Fokus liegt im green sourcing. Für diese Policy bemüht sich das Unternehmen Materialien anzukaufen und zu verwenden, die den kleinstmöglichen Effekt auf  die Umwelt haben. Die Beschaffung von Materialien, Güter und Dienste unterliegt der Regel folgender drei Begriffe: Reduktion, Wiederverwendung und Verwertung.

 

Pirelli stützt auf einen Ethik Kodex für Gruppen, dessen Leitfaden in drei Begriffen zusammengefasst werden kann: Loyalität, Transparenz und Fairness, angesichts internen sowie externen Angelegenheiten und Wettbewerb. Jede Arbeit in der Gruppe, für die Gruppe oder geschäftliche Beziehung wird dem Kodex entsprechend ausgeführt. 

Hier sieht man, neben den Zielvorgaben für Qualität, Innovation und Kundenzufriedenheit, einen wichtigen Schwerpunkt in der Chancengleichheit, den Schutz der Menschenrechte und der Entwicklung der Humanressourcen

Gerade die Humanressourcen gelten als Erfolgsfaktor Nummer eins des Unternehmens, ein unabdingliches Element, das den Anstieg eines know-how’s zur Folge hat, dank diesen Pirelli die internationale Führungsrolle in seinem Sektor einnimmt. Professionelles Wachstum und Stärkung der eigenen Besonderheiten, sowie Sicherheits- und Gesundheitskultur sind Garantien die Pirelli für seine Angestellten und jeden seiner Geschäftspartner stellt.  

Die Haltung des Unternehmens zur Anstrebung eines Geschäftsmodells, war schon seit dem Beginn mit dem Begriff der Ethik verbunden, und bleibt weiterhin eine primäre Verpflichtung für Pirelli.

 

Leopoldo Pirelli: der Beginn der Ethik Policy

 

Leopoldo Pirelli, einer der größten Industriellen des 20. Jahrhunderts, mittlerweile seit zehn Jahren verstorben, ebnete den Weg für moralische Überlegungen im Unternehmertum. Leopoldo setzte sich dafür ein, dass die Weiterentwicklung und die Innovation ein Pendant zwischen der Menschlichen und der Humanistischen Vision sein sollte: „Der Profit misst die Unternehmerische Effizienz, ist ein Mittel und kein Zweck.“, behauptete der Ingenieur.

 

Eine gewisse soziale Sensibilität besaß Leopoldo schon immer: er schlug vor die Arbeitswoche auf fünf Tage zu kürzen, die Möglichkeit sich seine Schicht auszusuchen, die Arbeit für Frauen zu verringern, die Ferien zu staffeln und beschloss das Fehlen von Beschränkungen für kommunistische Arbeiter. Arbeitsbedingungen, kurz gesagt, die entschieden menschlicher waren als es in den 60ern üblich war, öffneten Pirelli den Weg zur Avantgarde

 

Pirelli heute: Die Premium Integrität


Pirelli fördert ein Arbeitsumfeld das von Vielfältigkeit und der Vereinung verschiedener Abstammungen und Kulturen geprägt ist. Das Unternehmen ebnet sich damit einen Weg zur Kooperation mit Regierungsstellen, zum Zweck aktive Maßnahmen zum Schutz der Menschenrechte zu entwickeln.     

Im Hinblick auf die Ethik des Unternehmens, fördert Pirelli auch die Versammlungsfreiheit, verweigert die Zwangsarbeit und schützt die Arbeitsbedingungen der Angestellten, sodass das notwendige Gleichgewicht zwischen Arbeitswelt und Freizeit gegeben ist. 

Vergütungen die ihrer würdig sind und angemessene Arbeitszeiten vervollständigen den Rahmen der Verpflichtungen denen Pirelli sich stellt, denn der menschliche und moralische Aspekt werde in jeder Aktivität geschützt. 

 

Symbolisch für die Ethik des Unternehmens stehen außerdem die Bemühungen im Programm Premium Integrität, das 2013 beschlossen wurde und seitdem aktiv ist. Dabei handelt es sich um ein AntiKorruptionsProgramm; eine Sammlung von Regeln und Prinzipien die das Unternehmen seit den Anfängen anwendet, nun aber mit neuen Bestimmungen ergänzt hat. Diesen Weg verfolgt Pirelli konsequent. Das Ergebnis ist die ständige Überwachung des Korruptionsrisikos, das in den Ländern, in denen Pirelli arbeitet, besteht. Da es sich um sensible Daten handelt, die regelmäßig variieren, zielt das Unternehmen auf die Regelmäßige Entdeckung und Bekämpfung der Korruption durch das  Programm Education & Awareness.

 

Das Schlüsselwort dieses Konzepts ist, eben gerade, Premium: Nicht nur dass Pirelli Premium Produkte entwickelt und dann auf den Markt bringt, ebenso „Premium“ muss das moralische Verhalten der Mitglieder des Unternehmens sein. Es werden Reifen exportiert, aber auch Grundwerte, Respekt, Gewissen und Zuverlässigkeit wird vermittelt.


Teil dieser Premium Strategie ist auch die Politik der Gesamtqualität, die auf die ständige Innovation der Produkte und Dienste, sowie auf das Vorwegnehmen der Bedürfnisse der Kunden zielt und sich den Anfragen der Stakeholder annimmt. 

 

Das Ethische Unternehmen: Ein wahr gewordenes Ideal

 

Das Ethische Unternehmen, wie sich zeigt, ist ein Ideal das realisiert werden kann und muss. Gewiss, das bedeutet ständiges Engagement, die Erhaltung des moralischen Fortschrittes und vor allem die Berücksichtigung der Außenwelt

 

Pirelli versucht von Anfang an soziale Verantwortung und Firmenethik zu vereinen, was in anderen Unternehmen alles andere als Selbstverständlich ist.  

Vor allem diese zwei Aspekte werden, heutzutage mehr als früher, immer seltener verbunden; in anderen Worten, und das ist die Lektion von Pirelli, ist es möglich Zuverlässigkeit und Errungenschaften im Wirtschaftsbereich und gleichzeitig den Schutz von Mensch und Umwelt zu vereinen. 

 

Viele Jahre nach den Ideen von Leopoldo Pirelli, wird das Unternehmen weiterhin mit Verantwortung, Valorisierung des Humankapitals, Korrektheit gegenüber der Konkurrenz geführt und steht im ständigen Dialog mit den Beteiligten, seien es Lieferanten, Kunden, Mitarbeiter oder Gewerkschafter.

 Ethik und die ständige Einführung neuer Technologien sind Teil der Mentalität und der Entscheidungen von Pirelli und resultieren in einer Produktion die imstande ist die hohen Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit zu erzielen. 

 

Bonus für Bildung statt für Banker

Der Satz “too big to fail” wird hoffentlich als einer der größten Irrtümer der Menschheit in die Geschichte eingehen. Er kursierte zuletzt in der Finanzkrise der vergangenen Jahre und soll ausdrücken, dass der Staat mit Steuergeldern Banken stützt, die angeblich systemrelevant seien. Falsch: Das Einzige, was auf dieser Welt die Bezeichnung “systemrelevant” verdient, sind die Menschen. “Zu groß zum Scheitern” stellt einen Gedanken dar, der nicht einmal bei den Strukturen für Soziales, Bildung und Kultur erlaubt ist. Auch deren Kosten müssen in einem verantwortbaren Verhältnis zu anderen Aufgaben des Gemeinwohls stehen. Dazu zählt die Förderung der Privatwirtschaft als Grundlage von Massenwohlstand.
Das Prinzip “too big to fail” ist als Handlungsmuster einer Gesellschaft schon deswegen prinzipiell inakzeptabel, weil es den Staat erpressbar macht. Da begehen Banker aus blanker Habgier und purem Eigennutz mit Blick auf ihre Bonuszahlungen unverzeihliche Fehler, die einen Fall für die Justiz darstellen. Wenn aber die internationale Finanzwirtschaft diese Fehler nur lange genug begeht und der Schaden für das Gemeinwohl in unermessliche Größenordnungen steigt, heißt es auf einmal “too big to fail”. Dann kümmern sich nicht mehr Finanzaufsicht und Staatsanwaltschaft darum, sondern der ohnehin schon bankrotte Staat, der dem schlechten Geld gutes hinterherwirft.
Es handelt sich um ein absurdes Vorgehen, das die verantwortungslos Handelnden von jeder Haftung freispricht und sie ermuntert, mehr Geschäfte dieser Art zu machen. Sie beschädigen dann weiter das Gemeinwohl und ruinieren individuelle Existenzgrundlagen. Wo bleiben bei dieser Vorgehensweise eigentlich die viel beschworenen “Selbstheilungskräfte des Marktes?” Wahrscheinlich haben die Banker ihnen schon so viel Geld in ihre Menschen zertretenden Springerstiefel gesteckt, dass sie träge, taub und dumm geworden sind. Auch diese Kräfte heilen und bereichern nur noch sich selbst und nicht mehr den Markt, der den Menschen zu dienen hat – nicht etwa umgekehrt.
Wieso hatten die Regierungen nicht den Mut, die kriminellen Banken insolvent gehen zu lassen? Für ihre systemrelevanten Aufgaben wie die Sicherung der Renten hätte der Staat natürlich garantieren müssen – aber doch nicht für die Banker-Boni! Und niemand soll behaupten, eine solche Vorgehensweise habe etwas mit Sozialismus oder Revolution zu tun. Sie würde der Rettung eines menschenfreundlichen Kapitalismus dienen – nicht eines Menschen fressenden.

 

Italienischer Weinexport wächst weiter

Der weltweit berühmte italienische Wein

Nach einer Stagnation des Exportgeschäftes hat der Export von italienischem Wein in letzter Zeit wieder zugenommen und italienische Weinsorten verkaufen sich besser als in den vergangenen Jahren. Der Weinbau ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor mit enormer Bedeutung für die Wirtschaft in Italien und ist traditionell ein Bestandteil des Alltagslebens. Mit 21,5 Millionen Hektolitern ist Italien weiterhin führender und größter Weinexporteur weltweit. Damit hat der italienische Weinbau fast ein Viertel des globalen Marktes erreicht. Neben Italien gehören noch Spanien, Frankreich, Deutschland und Portugal zu dem größten Exportländer der EU, doch Italien bleibt der führende und wichtigste Weinproduzent in Europa und ist damit nach wie vor ein Exportschlager.

Italienischer Weinexport – Regionen

Die exportorientierte italienische Wein- und Spirituosenwirtschaft hat viele internationale Kunden. Auch dieses Jahr hat der italienische Weinsektor gute Ergebnisse erzielt und die Präsenz in internationalen Märkten gestärkt. Heute kommt fast ein Fünftel der weltweiten Weinproduktion aus italienischen Regionen. Große Absatzmärkte für italienische Produkte sind unter anderem Frankreich, Schweiz, Spanien, Großbritannien, Deutschland oder die USA. Deutschland gehört zu den extrem wichtigsten Absatzmärkten für italienische Weine und ist ein großer Handelsmarkt für Weine aus allen Regionen Italiens. Hier sind vor allem Weine aus der Toskana beliebt.

Tradition und Qualität

Jede italienische Region hat ihre eigene Rebflächen. Weine aus Italien werden in Tafelwein und Qualitätswein aufgeteilt. Diese Getränke waren immer Symbole der mediterranen Lebensart und wichtige Bestandteile der italienischen Kultur und Tradition. Für Italien ist der Export von Rotwein besonders wichtig. Weißweine werden zum Großteil aus Sizilien und Venetien exportiert, wo der Weißweinanbau eine lange Tradition hat. Die Weinsorten Montepulciano und Primitivo werden seit 2010 verstärkt im Weinhandel vermarktet.
Die italienische Weinindustrie ist professioneller geworden, denn nicht nur die großen Namen, sondern auch die kleinere Produzente aus allen Anbauzonen Italiens nehmen an dem internationalen Weinexport teil. Für italienischen Erfolg sind vor allem die Qualität der Produkte und der Mut zur Innovation verantwortlich.